Warnstreik ohne Notgruppen

Am Donnerstag, 12. April 2018, sind alle städtischen KiTas geschlossen, da die Gewerkschaft Verdi zu einem Warnstreik aufgerufen hat.

Frau Gabel-Müller, Abt. KiTas der Stadt Ulm, hat uns mitgeteilt, dass sie versucht hat, mit Verdi eine Notgruppenvereinbarung zu treffen. Leider habe Verdi es abgelehnt, für diesen Warnstreik eine derartige Vereinbarung zu treffen.

Der GEB bedauert es, dass keine Notgruppen angeboten werden. Aber wir begrüßen ausdrücklich, dass Verdi den Warnstreik frühzeitig angekündigt hat, so dass sich die Eltern und Kinder darauf einstellen können.

 

Verdi-Aktion am 14. März 2018

Der Südwestpresse war am vergangenen Samstag, 10.3.2018, zu entnehmen, dass die Gewerkschaft Verdi morgen (14.3.2018) die Erzieherinnen und Erzieher aus den städtischen KiTas zwischen 10 und 11 Uhr zu einem "Stadtspaziergang" aufruft. Hintergrund ist die aktuelle Tarifverhandlung von Verdi und den Kommunen. Mittlerweile hat die Gewerkschaft in den KiTas über Aushänge diesen Plan konkretisiert: "Alle städtischen Kitas verlassen mit allen Mitarbeiterinnen und allen Kindern das Haus, um sich bei einem 'verdi-Spaziergang' in der Umgebung sehen zu lassen - ausgestattet mit Westen, verdi-Überziehern, Mützen, Fähnchen, Luftballons, Tarifinfos ... "

Bisher hat die Gewerkschaft den interessierten Eltern nicht dargelegt, wie sie sicherstellen will, dass nur Kinder auf diesen Spaziergang mitgenommen werden, deren Eltern sich damit ausdrücklich einverstanden erklärt haben. Auf Anfrage aus der Elternschaft äußerte Frau Maria Winkler (Bezirksgeschäftsführerin Verdi) per email: "Es steht ihnen natürlich frei, ihre Kinder an diesem Tag entweder nicht oder später in die KiTa zu bringen."

Der GEB hat daher Kontakt mit der Stadt Ulm aufgenommen. Wir sind der Sozialbürgermeisterin, Frau Iris Mann, dankbar für die folgenden Klarstellungen der Stadt Ulm (email vom 13.3.2018):

  • "Es dürfen nur Kinder mit zum Stadtteilspaziergang kommen, deren Eltern sich damit einverstanden erklärt haben - die von verdi formulierte Forderung dass alle Kinder alle Kitas verlassen (zum Zwecke der Beeinflussung der Tarifverhandlungen) halte ich nicht für zulässig."
  • "Die Kinder dürfen nicht mit Streikmaterialien ausgestattet werden."
  • "Die Stadt Ulm wird alles tun, damit für die Kinder, die keine Einverständniserklärung haben, die Betreuung sichergestellt ist, denn es handelt sich ja nicht um einen Streik im Rahmen des Tarifrechts."

Diese Informationen werden zur "verbindlichen Beachtung" an alle Einrichtungsleitungen weitergegeben.

 

Der GEB wendet sich entschieden gegen den Versuch von Verdi, die Kinder ungefragt in der Tarifauseinandersetzung zu instrumentalisieren. Wir respektieren ausdrücklich das Streikrecht der Erzieherinnen und Erzieher. Und wir unterstützen auch alle Eltern, die sich mit dem Anliegen der Erzieherinnen und Erzieher solidarisieren. Für uns ist es jedoch auch selbstverständlich, dass Kinder nicht gegen den Willen der Eltern in diesen Arbeitskampf hineingezogen werden dürfen. Wir appellieren hier ausdrücklich an den gesunden Menschenverstand der Erzieherinnen und Erzieher, denen wir unser Vertrauen geschenkt haben.

 

Vollversammlung 2016

Protokoll der 1. Vorstandssitzung am 8.12.2016

Folien und Protokoll der Vollversammlung (ohne Umfrageergebnisse)

Die nächste Vollversammlung (Mitgliederversammlung) findet am Mittwoch, 23. November 2016, um 19.30 Uhr im Bürgerzentrum Eselsberg (Virchowstr. 4) statt.

Alle interessierten Eltern sind herzlich eingeladen.

Tagesordnung

  • Ergebnisse der Elternbefragung Sommer 2016
  • Bericht des GEB-Vorstands über das vergangene KiTa-Jahr
  • Kassenbericht des GEB
  • Entlastung des GEB-Vorstands
  • Neuwahlen des GEB-Vorstands
  • Themensammlung für das kommende KiTa-Jahr
  • Verschiedenes

 

Dieses Anschreiben, Aushang und Anmeldeformular wurde an alle Elternbeiräte in den Einrichtungen geschickt.

Vollversammlung 2017

Protokoll der 1. Vorstandssitzung am 20.11.2017

Folien und Protokoll der Mitgliederversammlung

Die nächste Vollversammlung (Mitgliederversammlung) findet am Dienstag, 21. November 2017, um 19.30 Uhr im Bürgerzentrum Eselsberg (Virchowstr. 4) statt.

Alle interessierten Eltern sind herzlich eingeladen.

Tagesordnung

  • Ausbauoffensive 2 der Stadt Ulm für neue Krippen- und KiTaplätze
  • Bericht des GEB-Vorstands über das vergangene KiTa-Jahr
  • Kassenbericht des GEB
  • Entlastung des GEB-Vorstands
  • Neuwahlen des GEB-Vorstands
  • Themensammlung für das kommende KiTa-Jahr
  • Verschiedenes

 

Dieses Anschreiben, Aushang und Anmeldeformular wurde an alle Elternbeiräte in den Einrichtungen geschickt.

Fehlende KiTa-Plätze

Nach den Plänen der Stadt Ulm werden im kommenden KiTa-Jahr 2017/18 ab September voraussichtlich über 200 Krippen- und KiTa-Plätze fehlen.

Wir haben in einer Presseerklärung auf dieses Problem hingewiesen, und die SWP hat über das Thema berichtet.

 Die linke Grafik zeigt die (rechnerische) Abweichung des Platzangebotes von der (geschätzten) Zahl der 3-6jährigen Kinder. Bis 2015 gab es immer mindestens 100 Plätze mehr. Die rechte Grafik zeigt die relative Entwicklung der Plätze und Ganztagsplätze für 3-6jährige Kinder, bezogen auf die (geschätzte) Kinderzahl 2010. Seit 2015 steigt diese Zahl kontinuierlich an, und leider sinkt seitdem die Platzzahl. Auch der Ausbau der Ganztagsplätze (Ziel 50%) gerät ins Stocken. Grafiken zum Herunterladen.

 

Gestern (22.02.2017) wurde der Steuerungsbericht der Stadt mit der Bedarfsplanung im Jugendhilfeausschuss diskutiert. Fast alle Gemeinderäte haben unsere Sorgen geteilt die Stadt gefragt, wie sie kurzfristig Abhilfe zu schaffen gedenkt. Leider konnte die Stadt keine konkreten Maßnahmen zur Schaffung von den rechnerisch fehlenden Plätzen benennen. Die Sozialbürgermeisterin betonte, dass die Stadt alles versuchen werde, um schnell weitere Plätze zu schaffen. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass bereits jetzt nicht alle Stellen für Erzieherinnen besetzt seien, und dass auch keine geeigneten freien Gebäude bekannt seien. Herr Scheffold, der Leiter der Planungsabteilung, erklärte, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass die bestehenden KiTa-Gruppen Kinder über dem zulässigen Betreuungsschlüssel aufnehmen dürften. Dazu sei von der Genehmigungsbehörde des Landes (KVJS) jeweils eine Sondergenehmigung erforderlich, die in der Vergangenheit nur in ausgewählten Einzelfällen gewährt worden wäre.

Wir hoffen sehr, dass die Stadt dennoch eine Lösung finden kann und zum kommenden KiTa-Jahr genug Plätze anbieten kann.

23.02.2017, Thomas Kammer